
Produktionsleistung: 6,8 Mrd.
Die Produktionsleistung der PORR lag im Jahr 2025 bei EUR 6.818 Mio. Die Steigerung um 1,0 % ist insbesondere auf den hohen Baufortschritt bei großen Bahn- und Infrastrukturprojekten sowie eine gute Auslastung der Kapazitäten zurückzuführen. Über die gesamte PORR Gruppe hinweg kam es zudem zu Zuwächsen im Hochbau, der im Berichtsjahr einen Anteil von 34,9 % der Gesamtleistung erwirtschaftete. Der Tiefbau verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang von 3,3 %, der größtenteils aus der derzeitigen Planungsphase von Design & Build-Projekten im Infrastrukturbau resultiert, in der sich zugleich ein wesentlicher Teil der größten Aufträge des Berichtszeitraums befindet.
Die PORR erwirtschaftete 98,4 % ihrer Gesamtleistung in ihren sieben Heimmärkten. Österreich ist mit einem Anteil von 46,2 % weiterhin der wichtigste Markt. In Deutschland wurden 25,5 % der Gesamtleistung erwirtschaftet, während Polen einen Beitrag von 14,3 % beisteuerte. Tschechien und die Slowakei verzeichneten gemeinsam 5,6 %, während Rumänien seinen Anteil deutlich auf 5,4 % steigerte. In der Schweiz wurde ein Anteil von 1,3 % der Gesamtleistung erzielt.

Auftragsbestand 9,5 Mrd.
Der Auftragsbestand der PORR lag zum Stichtag 31. Dezember bei EUR 9.539 Mio. und damit um 11,7 % über dem Vorjahreswert. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Heimmärkte Polen, Rumänien und Tschechien zurückzuführen. Die Bookto-Bill Ratio verbesserte sich von 1,38 auf 1,52, womit der Auftragspolster deutlich über dem Wert einer Jahresleistung liegt. Die Auftragseingänge entwickelten sich mit einem Anstieg von 14,1 % dynamisch und lagen bei EUR 7.813 Mio. Die Länder Polen, Rumänien und Tschechien zeigten auch aufgrund von Infrastrukturpaketen eine äußerst erfreuliche Entwicklung.

Betriebsergebnis: EUR 196,7 Mio.
Im Geschäftsjahr 2025 kam es erneut zu einer deutlichen Steigerung des Betriebsergebnisses (EBIT) um 24,2 % auf EUR 196,7 Mio. Die EBITMarge verbesserte sich auf 3,1 % (2024: 2,6 %).
Im Berichtszeitraum erwirtschaftete die PORR Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von EUR 6.295,9 Mio. Die Steigerung um 1,7 % liegt leicht über dem Anstieg der Produktionsleistung von 1,0 %. Parallel dazu entwickelten sich der Materialaufwand sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen mit einem Anstieg von 1,3 % auf EUR 4.139,6 Mio. unterproportional zum Umsatz. Der Personalaufwand erhöhte sich insbesondere aufgrund kollektivvertraglicher Anpassungen um 5,2 % auf EUR 1.657,6 Mio.
Zusätzlich wirkten sich das deutlich verbesserte Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen sowie höhere sonstige betriebliche Erträge positiv auf die Ergebnisentwicklung aus, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen infolge geringerer projektbezogener Kosten reduziert werden konnten.
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Nettoverschuldung
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Liquiditätsreserve
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CAPEX
